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Dass ich heute noch lebe, hatte ich damals, vor zehn |
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lauernde Tod an meiner Seite und die Sehnsucht |
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Jahren, nicht zu hoffen gewagt. Ich wollte das |
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nach Leben, unvorstellbare Ängste und unendliche |
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Schicksal nicht herrausfordern und maßlos sein, so |
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Traurigkeit, die mich dazu trieben, selbst auch alles |
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wünschte ich mir nichts sehnlicher, als das erste Jahr |
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zu tun, um mit dieser lebensbedrohlichen Erkrankung |
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nach der Krebstherapie zu überleben. Jeden Morgen |
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überhaupt leben zu können, ihr Einhalt zu gebieten |
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empfinde ich es als große Gnade, aufwachen und den |
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und die Heilung zu unterstützen. |
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Tag begrüßen zu dürfen, und jeden Morgen mache ich |
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einen inneren Freudentanz, denn ich liebe das Leben. |
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Auf weiter Flur hatte ich damit zunächst ziemlich |
| 251 Seiten. |
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Damals - am Ende der Therapie Ich konnte es kaum |
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allein gelegen, waren doch alle Menschen um mich |
| Broschiert |
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erwarten, hinauszugehen. |
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herum – auch meine Liebsten – dermaßen über |
| 11,8 x 19 cm. |
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Ein wahrhaftiger Behandlungsmarathon lag hinter |
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meine schwere Erkrankung geschockt, dass sie mir |
| 1.Auflage 2009 |
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mir. Ein Alptraum der Wirklichkeit. Aber ich hatte |
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nicht helfen konnten. Letztendlich habe ich mir |
| ISBN-10: |
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alles gut überstanden, nein sogar mit reichlich |
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Wissen, Hoffnung, Mut, Kraft, Erkenntnis und |
| 3548372678 |
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Lebensqualität gemeistert. Und doch fühlten sich |
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Weisheit nur durch das Lesen und meine allmählich |
| € 8,95 |
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diese letzten Monate in der Klinik, der erträumte |
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wachsende Erfahrung aneignen können. In diesen |
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Abschied, nicht so an, wie ich es mir vorgestellt hatte. |
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sechs Monaten habe ich stapelweise Bücher von |
| Bildquelle: |
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Endlich war ich am Ende der Therapie angelangt, |
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Betroffenen und Ärzten über Krebs, das Abwehr- |
| Ullstein |
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und doch stimmte irgendetwas gar nicht mit mir. |
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system und die Selbstheilungskräfte, über Religion |
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Sechs Monate zuvor hatte ich die niederschmetternde |
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und Philosophie regelrecht verschlungen und dabei |
| Neben diesem und anderen Ratgebern möchte Frau von |
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Diagnose erhalten: Brustkrebs im fortgeschrittenen |
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so viel gelernt wie noch nie zuvor. Die Bücher sind zu |
| Fricks auch unmittelbar betroffenen jungen Frauen zur |
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Stadium. Von einer Sekunde zur anderen wurde |
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meinen treuesten Begleitern und wertvollsten |
| Seite stehen. Denn der Ausbruch einer Brustkrebserkrankung |
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damals meine Welt auf den Kopf gestellt und ich aus |
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Schätzen in dieser größten Krise meines bisherigen |
| ist auch bei 30-jährigen keine Seltenheit mehr, bei Frauen |
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meinem jungen Leben als fünfunddreißigjährige |
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Daseins geworden. Mit ihnen habe ich eigene |
| also, die in dieser Lebensphase häufig noch kleinere Kinder |
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Mutter von drei kleinen Kindern herausgerissen. |
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Strategien für das Leben entwickeln können und bin |
| zu betreuen haben und die unter der Erkrankung ihrer Mütter |
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schließlich stark geworden. |
| stark zu leiden haben. Frau von Fricks wirbt |
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Es war ganz so, wie John Lennon einst gesagt hat: |
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Noch bevor ich viel darüber nachdenken konnte, was |
| auf vielen Veranstaltungen für das Konzept ihrer Stiftung |
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„Leben ist, was dir widerfährt, während du andere |
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mich eigentlich – jetzt gerade, endlich am Ende der |
| "Gemeinsam gesund werden" , ein bisher einzigartiges Projekt, |
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Pläne schmiedest.“ Danach hatten sich meine Tage und |
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Therapie angelangt – bedrückte, stand ich auch schon |
| das Kinder in die Rehabilitation der Mütter einbezieht. Die |
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Nächte überwiegend in Kliniken abgespielt, im Griff der |
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mit Unterlagen und Gepäck an der Eingangstür der |
| Stiftung ist nach wie vor auf Spenden und Sponsoren angewiesen. |
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hochmodernen Medizin: Es wurde alles getan, um meinem |
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Klinik, um in die Freiheit hinaus zu gehen. Der |
| Auch wir wollen dieses Vorhaben unterstützen und bitten |
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Krebs beizukommen, dennoch war meine Chance, die |
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Stationsarzt hatte mir beim Abschied noch den Rat |
| Sie gemeinsam mit unserem Berufsverband um Ihre Haarspende |
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Erkrankung zu überleben, sehr gering. Es waren der |
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gegeben, zunächst wieder in mein altes Leben |
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zurückzukehren, es zu leben wie bisher. |
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Mit großem Engagement hat Frau Rexrodt von Fricks |
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| das Projekt "Gemeinsam gesund werden" in Leben |
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| gerufen. Jährlich können in der Klinik Ostseedeich in |
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Gab es denn überhaupt noch dieses "frühere" Leben? |
| Grömitz 450 Mütter gemeinsam mit ihren kleinen |
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War es auch gut und gesund gewesen? Immerhin |
| Kindern direkt nach der akuten Krebstherapie eine |
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hatte ich Krebs bekommen! Was sollte ich zukünftig |
| Reha-Behandlung mit psychlogischer Behandlung |
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ändern, was könnte ich besser machen? Was könnte |
| anschließen. Um dies zu unterstützen, ruft der BVZ |
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ich selbst tun, um einen Rückfall zu vermeiden? |
| dazu auf, bei der Aktion "Rapunzel" Haare zu spenden. |
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Welche Vorsichtsmaßnahmen wären zu treffen? |
| Helfen auch Sie und spenden bis Ende Oktober 2010 |
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Diese Fragen schlichen wie ungeduldige und recht |
| Ihre langen Haare. Sie sollten mindestens 25 bis 30 cm |
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unbequeme Bewohner schon seit einigen Wochen in |
| lang sein und dürfen weder gefärbt noch gesträhnt noch |
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meinen Gedanken umher. Sie verlangten zügige |
| dauerwellbehandelt sein. Nur dann können die Zweit- |
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Antworten, die es nicht gab, und so setzten sie mir |
| haar-Lieferanten, die die Haare ersteigern, diese auch |
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immer dringlicher zu. Entsprangen sie der Ungeduld |
| wieder für Haarersatz verwerten. Wir freuen uns aber |
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meines Herzens, und waren sie es, die mir jetzt |
| auch über den Zopf, den Sie im Seidenpapier gewickelt |
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gerade das Gefühl der Freude raubten? Ich wusste, |
| auf dem Dachboden finden. Jeder Zopf zählt. Der Ver- |
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dass noch ein langer, steiniger Weg vor mir liegen |
| steigerungserlös der gespendeten Haare kommt voll |
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würde, bis ich in meinem Leben wieder das |
| der Annette von Rexrodt von Fricks-Stiftung zugute. |
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Gefühl der Geborgenheit gefunden haben würde |
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